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Tierpark Hellabrunn



Tierpark



Tierpark

ls eine idyllische Naturinsel im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen gelegen, lädt der älteste Geo-Zoo der Welt zu einem Rundgang ein. Auf einer Fläche von 36 Hektar ist er aufgrund des Geo-Zoo-Konzeptes in 15 Parkteile gegliedert. Der Münchner Tierpark Hellabrunn wurde im Jahr 1911 als erster Geo-Zoo der Welt gegründet. Die Tiere leben ihrer geographischen Verbreitung entsprechend, in komplexen Gemeinschaftshaltungen. Kinderangebote im Tierpark München:
 Zoo - Tierpark Hellabrunn
Der Tierpark ist ganzjährig geöffnet! Besuchszeit: April-September: 8-18 Uhr; Oktober-März: 9-17 Uhr.
 Das Restaurant ist ganzjährig und die Kioske sind von März bis November geöffnet.


Anschrift: Tierpark Hellabrunn AG, Tierparkstr. 30, 81543 München




Tierpark Hellabrunn                            Tierpark Hellabrunn





Tierpark Hellabrunn

icht nur mit Kindern ist der Besuch des Tierparks Hellabrunn sehr zu empfehlen. Der Park ist wirklich sehr schön angelegt. So haben Sie zum Beispiel zwischen den Tieren und dem Besucherweg keine hohen Zäune oder Betonmauern, sondern meist einen Wassergraben – was ich besonders bei den Wölfen sehr faszinierend finde.

Neben zahlreichen Shows, Vorführungen und Tierfütterungen, wie zum Beispiel der Greifvogel- oder Elefanten-Show, ist der Tierpark Hellabrunn auch Kulisse für verschiedene Sonderveranstaltungen und Ausstellungen. Des Weiteren gibt es Führungen, Kindergeburtstage und das „Rendezvous beim Lieblingstier“. Speziell für Schulklassen sind diverse Angebote der Tierparkschule konzipiert, bei denen der Tierpark gemeinsam mit den Schulen individuelle Unterrichtseinheiten erarbeitet und im Tierpark durchführt.

Papagei Ara

Der Tierpark liegt im Stadtteil Untergiesing-Harlaching. Eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet der östlichen Isar-Auen konnte auf dem Gelände ein 40 Hektar großer typischer europäischer Auenwald erhalten werden, der über einen sehr alten Baumbestand verfügt. Ursprünglich lag auf einem Teil des Geländes eine Mühle aus dem 14. Jahrhundert. Diese südlichste Untergiesinger Mühle wurde 1902 abgerissen, mit ihrem Abbruch gelang der Durchbruch für die dauerhafte Gründung eines Zoos für München. Das Tierparkgelände erstreckt sich von der Thalkirchner Brücke isaraufwärts bis zur Marienklause über das gesamte Terrain der Flussaue vom Steilhang bis zum Isarufer, von dem es nur durch einen Damm mit befestigtem Weg getrennt ist. Das Areal wird von dem am Südende des Zoos von der Isar bzw. vom Isar-Werkkanal abzweigenden Auer Mühlbach durchzogen. Mit 25 Brücken über verschiedene Wasserläufe und Kanäle bezeichnet sich der Münchner Tierpark mitunter als „Venedig unter den Zoos“.

Der Tierpark
ist nach Herkunftsregionen der Tiere angelegt, so dass Sie also keine Elefanten neben Pinguinen finden. Was natürlich in Bayern auch nicht fehlen darf: im Park gibt es auch einen Biergarten. Nicht schlecht finde ich auch die Idee mit dem Bollerwagen, den können Sie sich am Eingang ausleihen u. müde Kinder oder Gepäck darin transportieren.

Das Hellabrunner Artenschutzzentrum wurde 2007 eröffnet. Nach der Neugestaltung im Jahr 2015 haben Besucher die Möglichkeit sich über verschiedene Artenschutzprojekte zu informieren. Eine Dauerausstellung, wechselnde Sonderausstellungen und Vorträge vermitteln die Bedeutung der Biologischen Vielfalt und die Rolle von Zoos im internationalen Artenschutz.
 
Pferde

Wie bereits erwähnt, ist der Münchner Tierpark Hellabrunn  der erste Geozoo der Welt. Der Gedanke des Geo-Prinzips, nach dem die Tiere nach Kontinenten geordnet sind und in natürlichen Lebensgemeinschaften gehalten werden, war zwischenzeitlich in den Hintergrund getreten, beispielsweise durch die Entscheidung, nur noch Asiatische Elefanten zu halten, deren Anlage freilich im Parkteil Afrika verblieb. Zoodirektor Andreas Knieriem erklärte das Geo-Prinzip in seiner Amtszeit (2009–2016) wieder zum Leitmotiv, das seitdem über allen zoologischen Veränderungen und baulichen Maßnahmen steht.



Im März 2016 wurde ein neuer Masterplan für den Aus- und Umbau des Zoos in den nächsten 20-25 Jahren vorgestellt. Der Masterplan rückt das Konzept des Geozoos wieder in den Vordergrund. Weitere wichtige Aspekte sind artgerechtere Tierhaltung und die Anpassung an geänderte Besucherbedürfnisse. Die Kosten für den Ausbau werden auf 5 Millionen Euro pro Jahr (insgesamt 100 Millionen Euro) veranschlagt.

Pelikane                        Flamingos

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Rinder                        Warzenschweine

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Emu                       Affe




Neben zahlreichen Vorführungen und Tierfütterungen, wie zum Beispiel der Greifvogel- oder Elefanten-Show, ist der Tierpark Hellabrunn auch Kulisse für verschiedene Sonderveranstaltungen und Ausstellungen. Des Weiteren gibt es Führungen, Kindergeburtstage und das „Rendezvous beim Lieblingstier“. Speziell für Schulklassen sind diverse Angebote der Tierparkschule konzipiert, bei denen der Tierpark gemeinsam mit den Schulen individuelle Unterrichtseinheiten erarbeitet und im Tierpark durchführt. Unter dem Titel Lange Nacht der Biodiversität war der Tierpark am 4. Juni 2016 nach eigenen Angaben erstmals in seiner Geschichte abends über die regulären Öffnungszeiten hinaus zugänglich. Diese in anderen Zoos als Nachtzoo bezeichnete Aktion, die es ermöglicht, das Verhalten der Tiere nach dem Einbruch der Dämmerung zu beobachten, wurde in Hellabrunn durch musikalische und künstlerische Darbietungen sowie Informationsangebote zum Thema Naturschutz ergänzt.





Katzen auf dem Baumstamm


iologisch gesehen ist auch der Mensch als Tier zu betrachten. Die Verhaltensbiologie hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere sich komplizierterer Verhaltensmuster und gewisser Zeichensysteme bedienen (Tiersprache) als weniger hoch entwickelte.

Auch zu abstraktem Denken zeigen sich neben dem Menschen einige Tierarten zumindest in Ansätzen fähig und Selbsterkenntnis (das „sich selbst Erkennen“ im Spiegel) findet man bei Schimpansen und sogar Vögeln (Elstern).

Außer dem Menschen sind allerdings keine Tierarten bekannt, die in der Lage sind, hochentwickelte Kulturen hervorzubringen. Diese Kulturen unterscheiden sich bei der Art Homo sapiens untereinander ganz wesentlich, selbst innerhalb biologisch ähnlicher Lebensräume. Bei anderen Tieren hingegen sind gesellschaftliche Strukturen (wie Gruppenrituale, Dominanz eines Geschlechts etc.) innerhalb einer Art weitgehend gleich.

Wenn Unterschiede überhaupt auftreten, sind sie durch Einflüsse des jeweiligen Lebensraumes bedingt. Emotionen jedoch sind etwa  bei Säugetieren und Vögeln zweifelsfrei beobachtbar, und Schmerz-Reaktionen können auch bei niederen Tierarten registriert werden. Die in den meisten Sprachen übliche Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ist naturwissenschaftlich gesehen somit nicht haltbar, sie ist streng genommen nicht einmal logisch möglich, da die Begriffe „Tier“ und „Mensch“ verschiedenen Begriffsebenen  angehören.


            
        









   








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