Bayern
Englischer Garten

Englischer Garten





, in der Weltstadt mit Herz, fehlt es nicht an Grün. Die größte Anlage mit fast 4 Quadratkilometer ist der Englische Garten eine Oase der Erholung mitten in München.

Graf Rumford initiierte diesen Münchner Park, Ludwig von Sckell setzte die Pläne Rumfords um und seit 1792 ist der Englische Garten, die grüne Lunge der Stadt München, für die Öffentlichkeit zugänglich. 

I
n diesem Park, der zu den größten innerstädtischen Grünanlagen der Welt zählt, finden Sie Bäche und Seen, einen griechischen Rundtempel, ein japanisches Teehaus und einen chinesischen Turm ein riesiger Biergarten beliebter Treffpunkt der Münchener und der Besucher Münchens
.

Monopterus Englischer Garten
Der Hügel, auf dem sich der griechische Rundtempel Monopterus befindet, ist der höchste Punkt im Park. Folglich kann man vom Monopterus einen herrlichen Blick über die Stadt genießen. Der Hügel wurde aus Bauschuttaufgeschüttet, seit dem Jahr 1836 krönt ihn der griechische Pavillon. Der königliche Hofarchitekt Leo von Klenze plante den Monopterus nach griechischem Vorbild. In der Nähe des Monopterus befindet sich die Schönfeldwiese.

Englischer Garten

1831 wurde der Beschluss zum Bau eines Rundtempels, eines Monopteros, gefasst, ein Jahr später mit den Arbeiten begonnen. Zuerst wurde auf dem ursprünglich flachen Gelände ein 15 Meter hohes Fundament aus Backstein geschaffen. Carl August Sckell gestaltete den im Laufe mehrerer Jahre aufgeschütteten Hügel. Der etwa 16 Meter hohe Rundtempel im klassizistisch-griechischen Stil wurde nach einem Entwurf von Leo von Klenze aus Kelheimer Kalkstein errichtet. 1836 war das Bauwerk fertiggestellt, der Hügel wurde teilweise bepflanzt.
 
Der Monopteros wurde mehrfach restauriert, zuerst 1898, dann, zur Beseitigung der Kriegsschäden von 1944, in den Jahren 1952/1953, 1980–1982 und erneut ab Ende 2014. Die der Innenstadtseite zugewandte Böschung des Hügels wurde ebenfalls bepflanzt, wodurch der Tempel heute seine Funktion als Blickfang etwas eingebüßt hat. Der Hügel des Monopteros entwickelte sich in den 1960er Jahren als Treffpunkt von Alternativen, Kleinkünstlern, Hippies und „Gammlern“ und trug dazu bei, den Englischen Garten über die Grenzen Münchens als Symbol zunächst der Gegenkultur und später auch der Weltoffenheit hinaus bekannt werden zu lassen.

Englischer Garten
In den 1960er Jahren sorgten hier "Nacktfrösche" für jede Menge Aufsehen. Heute ist die Freikörperkultur hier an warmen Sommertagen sehr beliebt.
 



Zwei Areale sind für die Freikörperkultur zur Nutzung ausgewiesen; im Südteil die links des Schwabinger Bachs liegende Schönfeldwiese und im Nordteil die ebenfalls links des Schwabinger Bachs an einer Schleife liegende Schwabinger Bucht. Die seit den späten 1960er Jahren hier übliche und 1982 per Verordnung offiziell genehmigte Freikörperkultur erregte bei den Zeitgenossen und Touristen Aufsehen und trug mit dazu bei, den Englischen Garten als symbolischen Ort der Weltoffenheit Münchens hinaus weltweit bekannt werden zu lassen.                                              
Eisbach
Als "Englischer Garten" im engeren Sinne wird der Südteil des Parks bezeichnet. Das entspricht in etwa der 1789-92 angelegten Parkanlage. In diesem Teil liegen die bekanntesten Gebäude des Parks (Monopteros, Chinesischer Turm).

Englischer Garten - Südteil

Der Eisbach  im Englischen Garten  ist Teil eines Bachsystems im Englischen Garten, zu dem auch der Schwabinger Bach und der Oberstjägermeisterbach gehören, die beide länger als der Eisbach sind. Das System wurde in seinen Grundzügen um 1789 durch den Gartenbaumeister von Sckell auf der Basis natürlicher Gegebenheiten konzipiert.

Englischer Garten

Der Eisbach mündet zwischen der John-F.-Kennedy-Brücke und dem Stauwehr Oberföhring in die Isar. Der Schwabinger Bach teilt sich am nördlichen Ende der Hirschau auf: Ein Arm fließt als Garchinger Mühlbach in die Obere Isarau, der andere Arm fließt mit dem Oberstjägermeisterbach zusammen. Von diesem Zusammenfluss aus fließen der Schwabinger Eisbach in die Isar zurück und der Schwabinger Altbach weiter in die Obere Isarau.

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